GSB 7.0 Standardlösung

„Sportwelten in NRW – mit Sicherheit verletzungsfrei“!

Am „Nikolaustag“ fand im Hotel Franz in Essen eine Themenkonferenz zur Prävention von Sportunfällen statt.

Veranstaltet wurde die Themenkonferenz „Sicherheit im und durch Sport – unter besonderer Berücksichtigung des Vereinssports“ von der Stiftung Sicherheit im Sport in Kooperation mit der Staatskanzlei des Landes Nordrhein- Westfalen. Zudem wurde das Symposium durch das Fachgebiet Sportanlagen im Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) unterstützt.

Am Vormittag wurden u. a. drei Impulsvorträge zum Thema Sicherheit im Sport gehalten. Prof. Dr. Michael Pfitzner, Universität Duisburg-Essen, referierte zu präventiven Trainingsmaßnahmen bei denen die Sporttreibenden und deren Betreuungspersonen in den Mittelpunkt gerückt werden. Dr. med. Markus Klingenberg, Beta Klinik Bonn, hielt einen Vortrag über mehr Sicherheit im Sport durch eine gezielte medizinische Versorgung und Betreuung. Er fordert ein „kostengünstiges, einfach zu erlernendes und überall anwendbares Screening des Bewegungsapparats im Breitensport“ (Klingenberg 2018). Michael Palmen, Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp), informierte über die Sicherheit im Sport durch sichere Sportstätten. Er erläuterte, welche bautechnischen Anforderungen an Sportstätten im Sinne der Verkehrssicherheit gestellt werden und wie diese in der Praxis umgesetzt werden können.

Bild zeigt Impulsvortrag von Michael Palmen (BISp) Impulsvortrag von Michael Palmen (BISp) Impulsvortrag von Michael Palmen (BISp)
Quelle: Michael Grosler

Am Nachmittag fanden vier Workshops statt, bei denen die Teilnehmer durch eine Analyse der Ist-Situation Erfordernisse für eine verbesserte Sportunfallprävention formulierten. Untersucht wurden hierbei die Sportwelten: Sportverein, Schule und Ganztag, Kindertageseinrichtungen sowie frei organisierte sportliche Aktivitäten.

Durch die Veranstaltung führte der Journalist Moritz Belmann. Die Themenkonferenz richtete sich an Vertreterinnen und Vertreter der Städte und Kommunen, der Sportorganisationen und Vereine, sowie alle, mit der Sicherheit im Sport betrauten Personen, wie beispielsweise Sportlehrerinnen und Lehrer oder Übungsleiterinnen und Übungsleiter.

Weitere Informationen und das komplette Programm finden Sie hier: Programm